FDP Brandenburg auf dem Weg zur Mitmachpartei – Regionalkonferenz in Teltow

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Regionalkonferenz im HoteltowDie innerparteilichen Strukturen der Brandenburger FDP sollen modernisiert werden, dessen waren sich die Teilnehmer der Regionalkonferenz zur Satzungsreform des Landesverbandes einig. Im „Hoteltow“ stellte Volkmar Eich, der Vorsitzende des Landessatzungsausschusses, die unterschiedlichen Reformvorschläge zur Debatte.

So sollen beispielsweise zusätzlich zu dem schon existierenden Mitgliederentscheid in Zukunft auch Mitgliederbefragungen und Mitgliederbegehren möglich sein. Auch darin, dass künftig alle Mitglieder das Rederecht auf Landesparteitagen erhalten sollen, herrschte Einigkeit.

Bei der Art des Landesparteitages hingegen gingen die Meinungen auseinander. Der Vorschlag des Landessatzungsausschusses sieht eine Verringerung der Delegiertenzahl von jetzt 200 auf 140 vor. Einigen Anwesenden ging das in die falsche Richtung. Sie argumentierten für eine Abschaffung des Delegiertensystems und sprachen sich für Mitgliederparteitage aus, bei denen alle Parteifreunde neben dem Rede- auch das Stimmrecht haben sollen.

Umfassend diskutiert wurden auch Struktur und Zusammensetzung des Landesvorstandes. Während die einen eine deutliche Verkleinerung des Gremiums befürworteten, um so seine Arbeitsfähigkeit zu verbessern, regten andere eine Vergrößerung an, um möglichst viele Kreisverbände und Vorfeldorganisationen einzubeziehen. Gleichzeitig sollen die Aufgaben des Präsidiums klar in der Satzung definiert werden.

Zum Thema der Satzungsreform veranstaltet der Landesverband noch zwei weitere Regionalkonferenzen in Hohen Neuendorf und Groß Köris, deren Ergebnisse ebenfalls in den Entwurf einfließen werden. Beschlossen werden sollen die Satzungsänderungen dann auf dem Landesparteitag im März 2016.

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