Offener Brief zur Bürgermeisterstichwahl

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Liebe Teltower und Ruhlsdorfer,
liebe Nachbarn und Freunde,

in drei Tagen, am 15. Oktober 2017 entscheiden wir darüber, wer in den nächsten acht Jahren Bürgermeister unserer Stadt sein soll.
Ja, Teltow geht es gut. Der wesentliche Grund dafür ist unsere hervorragende Lage zwischen Berlin und Potsdam. Da haben wir einfach Glück.

Tatsächlich bleiben wir als eine der Städte mit dem bundesweit größten Potential weit hinter unseren Möglichkeiten. Das wollten wir Freien Demokraten ändern und haben deshalb zur Bürgermeisterwahl ein eigenes Angebot unterbreitet.

Die Teltower haben sich entschieden, die beiden extremen Positionen in die Stichwahl zu schicken:  Das Versprechen, dass alles so weitergeht wie bisher (47%) gegen das Versprechen, gegen das Establishment kämpfen zu wollen, den Hafen zu stoppen und ansonsten Milch und Honig fließen zu lassen (23%).

Wir Freien Demokraten freuen uns, dass 1.895 Teltower und Ruhlsdorfer sich im ersten Wahlgang für unsere vermittelnde Position entschieden hatten: mehr zu machen aus dem, was möglich ist und nicht Unmögliches zu versprechen und vor allem bei der Wahrheit zu bleiben. Für die Stichwahl hat das leider nicht gereicht.

Ja, wir Freien Demokraten wollten Veränderung. Aber Veränderung ist noch kein Wert für sich: Wer einen Husten hat und sich eine Veränderung wünscht, wird wenig glücklich sein, wenn er am nächsten Morgen mit einer Lungenentzündung aufwacht.

Wir Freien Demokraten Teltows bleiben dabei, für die Stichwahl keine Empfehlung zu geben. Wir bitten die Teltower und Ruhlsdorfer nur, am Sonntag ihr Wahlrecht wahrzunehmen und dann eine gut überlegte Entscheidung zu treffen.

Hans-Peter Goetz
Ortsvorsitzender

 

Vorschaubild: Wilhelmine Wuff / pixelio.de