Zisternen für Teltow

Mit großer Mehrheit (bei Enthaltung durch die SPD Fraktion) wurde der Prüfauftrag der FDP/LTR-Fraktion in der SVV am 2.11. angenommen, ob und inwieweit der Bau von Zisternen auf Grundstücken in Teltow durch die Kommune gefördert werden kann.

Begründung des Antrags:

Globale klimatische Veränderungen wirken sich auch lokal aus. Scheinbar werden Niederschläge insbesondere in den Sommermonaten seltener, wenngleich dann oft heftiger. Dies führt zu Trockenheit und erhöhtem Bedarf zur Gartenbewässerung.

Bereits jetzt wird ein Viertel des gesamten vom WAZV bereit gestellten Trinkwassers für die Gartenbewässerung genutzt. Allein in Teltow sind 3.269 Gartenwasserzähler installiert, weitere 4.266 in Kleinmachnow und 2.645 in Stahnsdorf. In Spitzenzeiten kommt es zu Sprengverboten. Tatsächlich ist unabhängig vom Trinkwasser genügend Regenwasser vorhanden, es fließt nur nach Starkregenereignissen zu schnell ab. Deshalb soll das Regenwasser gespeichert werden, um es dann bei Trockenheit für die Gartenbewässerung zu haben.

Die Lösung dafür ist technisch einfach: Zisternen.

Darüber hinaus wird durch Zisternen bei Starkregen das Abwassersystem entlastet. Mit der Förderung soll ein Anstoß zum Bau von Zisternen gegeben werden. Denkbar wäre z.B. eine Förderung je Kubikmeter errichteten Speichers. Auf diese Weise kann eine deutliche Entlastung beim Trinkwasserbedarf gerade in Spitzenzeiten erreicht werden. Wir schonen damit unsere natürlichen Ressourcen ohne Verlust an Lebensqualität.