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FDP/LTR: Wiederherstellung der Wupperbrücke über den Teltowkanal

Die Stadt Teltow beabsichtigt, ihr Integriertes Stadtentwicklungskonzept (INSEK) fortzuschreiben. Im Hinblick auf eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung bis 2035 soll durch das INSEK eine Grundlage geschaffen werden, um entsprechende Schritte konsequent und wirkungsvoll umzusetzen.

Aus Sicht FDP/LTR fehlt im vorliegenden Entwurf allerdings ein ganz wichtiger und wesentlicher verkehrspolitischer Baustein der notwendigen Maßnahmen in den kommenden Jahren:

Die Wiederherstellung der Wupperbrücke über den Teltowkanal.

Dies um den drohenden Verkehrsinfarkt in unserer Stadt abzuwenden, die Verkehrsinfrastruktur nach Berlin durch eine zusätzliche Brücke zu verbessern und Teltow sowie die Bürgerinnen und Bürger vom stehenden Verkehr und Emissionen zu entlasten.

Getreu unserem Wahlkampfmotto „Stau abwählen“ und unseren Zielen aus dem Kommunalwahlkampf 2019, hat unsere Fraktion einen entsprechenden Änderungsantrag in die SVV am 19.5.2021 eingebracht.

Hintergründe:

Die Fritz-Schweitzer-Brücke, manchmal auch Wupperbrücke genannt, führte bis zu ihrer Sprengung durch die deutsche Wehrmacht am Ende des Zweiten Weltkrieges die Wupperstraße von Berlin-Schönow nach Teltow (auf die heutige L 761/Lichterfelder Allee auf Höhe des Diako). Auf beiden Seiten des Kanals sind Pfeiler- und Widerlagerreste aus roten Ziegelsteinen erhalten geblieben (Quelle: Wikipedia)

Bereits 2016 wurden im Rahmen des Schinkelwettbewerbs des Architekten- und Ingenieur-Verein (AIV) zu Berlin erste Entwürfe zur Wiederherstellung der Wupperbrücke präsentiert. Der prämierte Siegerentwurf wurde seitens der Stadt Teltow zur Kenntnis genommen. Allerdings ist seitdem nichts weiter passiert.

(Quelle Abbildung: Busch/Stieger AIV)